16.07.2020

Sebastian Günther

FSJ bei Know-How Sozial e.V. Einsatzstelle Dr. Loew Soziale Dienstleistungen, Haus Maxhütte
Ich hatte schon Bammel vor meinem ersten Arbeitstag. Aber als ich dort war, hat es wirklich Spaß gemacht.

Erfahrungsbericht Sebastian Günther, 16 Jahre:
FSJ bei Know-How sozial e.V., Einsatzstelle Dr. Loew Soziale Dienstleistungen, Haus Maxhütte

Wie bist du zum FSJ gekommen? 

Ich habe ein Freiwilliges Soziales Jahr in einem Behindertenhe in Maxhütte-Haidhof bei Dr. Loew in begonnen, da ich meine Ausbildung abgebrochen habe. 2019 hab ich den Qualifizierenden Hauptschulabschluss gemacht und nach der Schule eine Ausbildung als KFZ-Mechatroniker begonnen. Da ich aber ziemlich schnell merkte, dass dies nichts für mich ist, habe ich überlegt: Was mache ich nun? Ich habe das Zeugnis in der Hand, aber trotzdem keinen Job. Ich habe mich dann auch beim Arbeitsamt gemeldet. Und die sagten mir: Versuch es doch mit einem Freiwilligem Sozialem Jahr als Überbrückung.

Warum hast Du Dich für die Einrichtung von Dr. Loew in Maxhütte entschieden?

Ich sah mich im Internet um, welche Einrichtungen es bei uns in der Gegend gibt, fand die Einichtung von Dr. Loew in Maxhütte und las, dass es eine Behinderteneinrichtung ist. Also rief ich dort an und fragte nach, ob sie noch jemanden für ein FSJ brauchen. Darauf bekam ich die Antwort, dass ich mal vorbeikommen und mich vorstellen soll. Am Vorstelltungstag durfte ich dann sofort Probe-arbeiten: Ich kam in die Gruppe und traf die Bewohner und Mitarbeiter. Es war zuerst ein komisches Gefühl lauter behinderte Menschen um mich zu haben, aber es war trotzdem eine tolle Erfahrung. Ich ließ mir das Ganze dann erst noch einmal durch den Kopf gehen und überlegte, ob ich das wirklich machen möchte. Ob das etwas für mich ist und ob ich dort mit den Bewohnern und Mitarbeitern klar komme. Nach zwei Tagen rief ich an und sagte zu - aber ich hatte schon Bammel vor meinem ersten Arbeitstag...

Wie bist Du dann mit Deiner Arbeit zuechtgekommen? Was waren Deine Aufgaben?

Als ich dann den ersten Tag dort war, hat es mir wirklich viel Spaß gemacht. Und ich wusste schnell: Das ist das richtige für mich. Die Mitarbeiter waren total nett und haben mich sehr schnell in das Team eingebunden. Die Bewohner haben sich auch ziemlich schnell an mich gewohnt. zu meien Aufgaben gehört(e), das Frühstück zuzubereiten, die Betten zu machen, die Bewohner beim Essen zu begleiten und mitzuhelfen, die Kleidung der Bewohner in die Schränke zu räumen, Toilettenstühle zu reinigen, das Mittagessen und den Imbiss zuzubereiten und natürlich an allererster Stelle: Die Bewohner zu beschäftigen durch z. B. Ballspiele, Mensch-ärgere-dich-nicht spielen, spazieren gehen, Snoezelen, in den Garten gehen, Gruppenbesuche, Musik hören und so weiter... 

Welches Fazit ziehst Du jetzt am Ende Deines FSJ?

Die Tage sind teilweise anstrengend, weil der Lärmpegel in der Gruppe ziemlich hoch ist. Aber dennoch bereitet mir die Arbeit mit den Menschen sehr viel Freude. Und das Haus Maxhütte kann ich wirklich nur empfehlen, weil die Mitarbeiter wirklich nett sind!

Hat Dir das FSJ bei Deine Berufsentscheidung geholfen?

Ja, ich werde jetzt eine Ausbildung in der Pflege beginnen.


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