07.07.2020

Adrian Febel

FSJ bei Know-How sozial e.V. Einsatzstelle Integra Soziale Dienste, Werkstätte Manching
Der größte Aspekt ist die praktische Erfahrung, die man schon in einem Jahr sammelt. Jeder Tag ist anders.

Erfahrungsbericht Adrian Febel, 19 Jahre:
FSJ bei Know-How sozial e.V., Einsatzstelle Integra Soziale Dienste, Werkstätte Manching

 

Wie bist Du zum FSJ gekommen? 

In meinem Bekanntenkreis haben sehr viele Menschen soziale Berufe. Außerdem hatten sich auch einige aus meiner Schule für ein Freiwilliges Soziales Jahr beworben und haben mich davon überzeugt. Da ich wusste, dass ich später einmal einen sozialen Beruf erlernen möchte, war das FSJ die optimale Chance, ein Jahr „hineinzuschnuppern“ und gleichzeitig etwas Sinnvolles zu machen, was mir eventuell im späteren Leben noch Vorteile bietet.

Warum hast Du Dich für ein FSJ entschieden?

Um herauszufinden, ob ein sozialer Beruf wirklich das ist, was ich mir darunter vorgestellt habe. Außerdem wird mir das FSJ beispielsweise auch für das Studium als Vorpraktikum angerechnet. Das braucht man z.B., um soziale Arbeit studieren zu können.

Was gefällt Dir am FSJ besonders gut?

Jeder Tag ist anders. Und wenn man in der Früh in die Arbeit fährt, weiß man nicht, was einen erwartet. Die Gespräche mit Klienten und deren Lebensweg waren sehr interessant und auch die lockere Stimmung intern bei den Mitarbeitern hat mir sehr gut gefallen.

Hat Dir das FSJ bei Deiner persönlichen Entwicklung geholfen?

Ich habe erste Einblicke in die Arbeitswelt bekommen und erlebt, wie dort alles abläuft. Außerdem bin ich nun offener gegenüber anderen Menschen. Der größte Aspekt ist aber die praktische Erfahrung, die man schon in einem Jahr sammelt. Vor allem im sozialen Bereich: Dass kein Tag wie der andere ist. Es gibt keine festgefahrene Tagesstruktur: Oft ist es stressig, dann wieder sehr ruhig...

Hat Dir das FSJ bei Deine Berufsentscheidung geholfen?

Für meine Berufsorientierung hat das Freiwillige Soziale Jahr sehr viel gebracht. Zum einen war ich mir noch nicht zu 100 Prozent sicher, ob ein sozialer Beruf das richtige für mich ist, zum anderen habe ich schon einiges an Praxiserfahrung gewonnen, was vielleicht im Studium von Vorteil ist. Nach dem FSJ habe ich vor, Soziale Arbeit zu studieren.

Wie lautet Dein persönliches Fazit am Ende Deines FSJ?

Wenn man mit dem Gedanken spielt, später einen sozialen Beruf auszuüben, ist das FSJ die perfekte Möglichkeit, einmal hautnah den Alltag zu erleben. Außerdem bekommt man hier schon Einblicke in die Berufswelt, was sicherlich nicht von Nachteil ist - vor allem auch, wenn man studieren möchte.


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